1. Solarstrom
Die installierte Leistung der Solarstromanlagen auf den Moosburger Dächern hat sich mehr als verdoppelt und liegt bei 2,5 Megawatt.
Der Anzahl an PV-Anlagen hat sich verdoppelt und liegt bei 200.
Der Anteil an Solarstrom hat sich mehr als verdoppelt.
Eine Freiflächen-PV-Anlage produziert rd. 500 000 Kilowattstunden pro Jahr.
10 Fassaden-Solarstromanlagen produzieren nicht nur Strom, sondern Zusatznutzen (z.B. Ästhetik, Schutz vor Aufheizung, Schutz vor Nässe).
Moosburg hat auch eine Lärmschutzwand die Solarstrom erzeugt.
Die Parkplätze vor den Verbrauchermärkten sind jetzt mit PV überdacht.
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Öffentliche Dächer werden großzügig für die Nutzung von Solarstrom freigegeben. Das ist gut für die Umwelt und gut für die Stadtkasse.
Bauwillige Bürger aber auch Architekten werden mit Informationsmaterial versorgt das den Willen der Solarstadt zum Ausdruck bringt
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2. Solarwärme
Die Anzahl der Solarkollektoranlagen verdoppelt sich. Die installierte Fläche verdreifacht sich auf über 10.000 m2
Solares Kühlen im Gewerbebereich und in öffentlichen Gebäuden hält Einzug.
Das Schwimmbad wird solar (teil)beheizt.
Neubauten ohne Solaranlage werden zur Ausnahme.
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Städtische Gebäude werden auf Machbarkeit zur Nutzung von Solarthermie geprüft.
Eine Studie zur effektiven Nutzung thermischer Solarenergie im Schwimmbad wird in Auftrag gegeben und die Ergebnisse werden umgesetzt.
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3. Bioenergie
Die Anzahl der (Pflanzenöl)-Blockheizkraftwerke im Gebäudebereich erhöht sich um das fünffache auf 30 Stück.
Damit werden jährlich rd. 550 000 Kilowattstunden Strom erzeugt.
Weitere 120 Häuser setzen auf die Kombination „Dämmen + Sonne +Holz“. Dabei werden als Brennstoff zur Gebäudeheizung sowohl Scheitholz, Pellets aber auch Hackschnitzel eingesetzt.
Eine große Biogasanlage in der Nähe von Moosburg speist Biomethan ins Erdgasnetz ein. Mit einem Gas-BHKW entsteht daraus in Moosburg Strom und Wärme.
Am Rand von Moosburg wächst auf einer Fläche von 5 ha Miscanthus
Landwirte mit Viehhaltung betreiben kleine Biogasanlagen zur Güllevergärung, teilweise als Gemeinschaftsanlagen.
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Die Stadt könnte eigene Gebäude damit ausstatten.
Die Stadt könnte erheben,wie viele Gebäude mit Holz beheizt werden (Unterscheidung nach: Teilbeheizung, Vollbeheizung, Scheitholz, Pellets, Hackschnitzel), wie viele Öl-/Gasheizungen mit welchen Alter und wie viele Elektroheizungen mit welchem Alter es gibt.
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4. Sonstige Erneuerbare Energieerzeugung
Die CFC-Brennstoffzelle in der Kläranlage erweist sich als erfolgreicher Dauerbrenner. Inzwischen gibt es eine private Brennstoffzelle in einem Betrieb.
Die Kläranlage mausert sich zu einem hocheffizienten Energieerzeugungs-standort.
Die Geothermie hat es doch noch an die Oberfläche geschafft. Erdwärme ersetzt umgerechnet rd. 5.000.000 Liter Heizöl.
Die Anzahl der Grundwasserwärmepumpen ist deutlich gestiegen. Eine vertretenswerte Entwicklung denn dank Wärmedämmung und Solaranlage erreichen viele Häuser den Standard KfW-40 und besser und brauchen dadurch nur noch wenig Heizstrom.
Eine neue Wasserkrafttechnik (Transverpello) ist als Pilotprojekt in Moosburg realisiert.
Am Mühlbach wurde ein weiteres Kleinwasserkraftwerk, eine die Fische schonende Wasserkraftschnecke in Betrieb genommen.
In der Nähe von Moosburg erzeugt eine Windkraftanlage CO2-freien Strom.
Die ersten Stirlingmotoren haben auch in Moosburg Einzug gehalten.
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Bei der Geothermieanlage tritt die Stadt als Mitunternehmer auf.
Die Stadt unterstützt die innovative Wasserkraftanlage nach Kräften.
Die Stadt wirbt bei den Bürgern um Unterstützung für die WKA. Das Stadtoberhaupt verteidigt das Projekt vehement gegen eine Vielzahl ablehnender Stadträte.
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5. Energieeinsparung
Energie sparen und Geld sparen werden zum Volkssport.
Die Aktion „Moosburg spart 1 Million“ trifft den Nerv der Zeit.
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Beteiligung an Solarfreunde Aktion „kWh-Watchers“
Die Schulen sollen sich beteiligen und die Verbrauchswerte ablesen
Alle öffentlichen Gebäude wurden auf ihren Energieverbrauch untersucht und Einsparmaßnahmen umgesetzt.
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6. Mobilität
Das Stadtteilauto ist voll angenommen und erfreut sich reger Nachfrage.
Der Radverkehr wird gestärkt. Das Radwegenetz wird ausgebaut, z.B. durch einen Radlsteg über die Amper nach Wang.
Elektrofahrzeuge auf 2 und 4 Rädern werden zum vertrauten Anblick, seit es dafür einen Händler und eine Fachwerkstatt in Moosburg gibt.
Es existiert auch eine öffentliche Elektrotankstelle.
Das öffentliche Verkehrsnetz ist optimiert. Die Fahrpläne von Bus und Bahn sind besser abgestimmt.
Seit es pflanzenöltaugliche Fahrzeuge ab Werk gibt wird dieser Kraftstoff immer beliebter. Inzwischen fahren 50 Fahrzeuge mit Pflanzenöl.
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Im städt. Fuhrpark fahren 1/3 der Fahrzeuge mit elektr. Energie oder mit Pflanzenöl, darunter der Dienstwagen der Bürgermeisterin/des Bürgermeisters.
„Frei Parken“ für Elektrofahrzeuge!
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7. Altbau
1000 Altbauten sind saniert.
Die Hälfte der Elektroheizungen ist verschwunden.
Ineffiziente Heizanlagen werden ausgetauscht.
Verwirklichung von Kleinnahwärmenetzen (5 Häuser eine Heizung).
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Die Stadt fördert mit einem städtisches Förderprogramm Energieberatung und Thermografie.
Die Elektroheizung im Rathaus wird durch eine umweltfreundliche Variante ersetzt.
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8. Neubau
Das Baugebiet an der Georg-Schweiger-Str (GSS) ist ein Plusenergie-Baugebiet.
Vielfach werden Kleinnahwärmenetze (5 Häuser eine Heizung) verwirklicht.
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Die Stadt fördert Energieberatung für alle Neubauten.
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9. Gebäude und Einrichtungen der öffentlichen Hand
Alle städtischen Objekte sind energetisch saniert.
Viele Objekte erzeugen jetzt mehr Energie als sie brauchen.
Das Freibad verbraucht dank Dämmung und beserer Hydraulik jetzt viel weniger Energie. Der Restbedarf wird zu 50% solar abgedeckt, der Rest durch Bioenergie, Erdwärme oder KWK-Abwärme. Aus dem jährlichen Betriebsdefizit wird ein Überschuss.
Die neuen Sportanlagen (Eislauf, Fußball), die die Stadt errichtet oder finanziell unterstützt hat, werden vollständig regenerativ versorgt.
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Für alle städtischen Objekt wird ein Energiegutachten in Auftrag gegeben.
Beauftragung einer Energie-Studie für das Schwimmbad mit dem Ziel möglichst viel Solarenergie zu nutzen.
Eine städtische Förderung für Vereine wird an den Einsatz regenerativer Energien geknüpft.
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10. Bildung
An jeder Schule ist ein Erneuerbare Energien-Lehrstand eingerichtet.
Schulungen zum Energieberater ist ein festes Angebot in Moosburg.
Ein Solarlehrpfad als neue Attraktion für Einheimische und Touristen ist realisiert.
80% in Moosburg wissen
... was ein BHKW ist.
... was Photovoltaik ist.
...was der Unterschied zwischen PV und Solarthermie ist.
...wie hoch ihr Energieverbrauch ist
...wie man sich vor Stand-by und anderen „Stromräubern“ schützt.
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Die Stadt stellt einen Energie- und Umweltberater ein.
Die Stadt gibt über Presse, Rundmail und Internet den „Energie- und Umwelttipp des Monats“ heraus.
Jede Schule, für die die Stadt den Sachaufwand trägt, erhält ein ausreichendes Budget für Bildung für Erneuerbare Energien und Energieeinsparung.
Stadt und Wirtschaft finanzieren gemeinsam den Solarlehrpfad.
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11. Wirtschaft
Durch Energieeinsparung und Innovation werden Arbeitsplätze in Moosburg besonders wettbewerbsfähig.
Es existieren 1000 Arbeitsplätze im Bereich EE und Energieeinsparung.
Citrin Solar und NAU verdoppeln Produktion und Arbeitsplätze.
Eine Firma fertigt in Moosburg Brennstoffzellen.
Ein lokales Energieberaternetzwerk bewältigt die hohe Nachfrage nach Energieberatungen, insbesondere im Gebäudebestand.
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Die Stadt bekennt sich durch politische Beschlüsse und praktische Taten zu ihrer Vorbildrolle und gibt den Bürgern (Verbrauchern) damit eine klare Orientierung.
Die Stadt fördert die Vernetzung von Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft durch überregionale Veranstaltungen und Initiativen. Dies erhöht die Bekanntschaft der Marke „Solarstadt Moosburg“ und stärkt die Attraktivität des Standorts.
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12. Klimawandel
Die Folgen des Klimawandels spürt man immer mehr auch in Moosburg:
- Hochwasser an Isar und Amper,
- Sturzregen überflutet Häuser und Straßen,
- Hitze und Trockenheit machen den Aufenthalt im Freien zur Belastung,
- Stürme werfen Bäume um.
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Die Stadt unternimmt Initiativen und Maßnahmen zur Information der Bürger und Anpassung an den Klimawandel im Falle von extremen Wetterereignissen (u.a. Hitze, Dürre, Sturzregen, Hochwasser).
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