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Vortrag Kleinwindkraft am 02.12.2010 in Moosburg; Kernaussagen und Schlussfolgerungen

Vortrag „Kleinwindkraft“ am 02.12.2010 in Moosburg;

Kernaussagen und Schlussfolgerungen

 

Referent: Alexander Haas-Guder (Fa, Wittenbauer, Osterhofen)

Tel. 09931/8964-46, E-Mail: Alex.Haas-Guder@wittenbauer.com


Leistungsspektrum: ca. 0,1 – 10 kW (entspricht ca. 200 – 20.000 kWh p.a.)

Kosten: ca. > 4.000 €/kW (mittlere Anlagen mit 5-6 kW)

Kleinwindkraft (Klein-WK) ist nur dann wirtschaftlich attraktiv, wenn der Standort windgünstig ist und der erzeugte Strom weitestgehend selbst verbraucht wird.

Der Wert des Windstroms entspricht dann dem Wert der vermiedenen Strombezugskosten, also rund 20 Ct./kWh.

Überschussstrom sollte gespeichert (und später verbraucht), eingespeist (rd. 9 Ct./kWh) oder für Heizzwecke (Heizstab, ggf. Wärmepumpe) verwendet werden, soweit der Zusatznutzen die Zusatzkosten rechtfertigt.

Entscheidungshilfen für die Beurteilung des Standorts:

  • örtliche Erfahrungen

  • der Bayerische Windatlas (derzeit nur pdf/Broschüre im Format A4, ab Januar 2011 hochauflösend im Energieatlas Bayern)

  • Windmessungen mit Datenaufzeichnung (mind. 3 Monate; Auswertung durch Vergleich mit anderen Standorten, Kosten rd. 120 €/Monat)

Die Branche hofft auf bessere Einspeisevergütungen ab 2012.
Spürbare Kostensenkungen sind nicht zu erwarten, solange die Fertigung aufgrund geringer Stückzahlen weiterhin weitgehend in Handarbeit erfolgt.

Klein-WK unterliegt einem abgestuften Genehmigungsverfahren:

  • über 50 m Gesamthöhe: BImSchG

  • 30 - 50 m Gesamthöhe: Baugenehmigung

  • 10 - 30 m Gesamthöhe: vereinfachte Baugenehmigung

  • bis 10 m Gesamthöhe: verfahrensfrei

Wichtigste rechtliche Anforderungen:
Lärmgrenzwerte, Abstandsflächen, Standsicherheit

Fazit:

Aufgrund derzeit geringer Wirtschaftlichkeit kann Klein-WK auf Bayern bezogen nur einen kleinen direkten Beitrag zur Energiewende leisten. Örtlich kann der Beitrag durchaus höher ausfallen. Hinzu kommt ein indirekter Beitrag, wenn Klein-WK zu mehr Interesse und höherer Akzeptanz für Groß-WK führt.


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