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Abgeschlossene Projekte

Abgeschlossene Projekte und Aktionen


Energiekonzept für die Stadthalle Moosburg Projektvorschlag

Die Solarfreunde Moosburg schlagen vor, für die Stadthalle Moosburg ein Energiekonzept erstellen zu lassen. Die Studie soll durch die Fachhochschule Biberach mit Studenten des 7. Semesters (Studiengang "Gebäudetechnik/Gebäudeklimatik") unter der Leitung von Prof. Dr. Floß durchgeführt werden.

I Inhaltlicher Ablauf

1. Bestandsaufnahme ? Versorgungstechnische Anlagen ? Gebäude ? Verbrauchswerte

2. Darstellung des Istzustandes anhand von Energiekennzahlen

3. Berücksichtigung verschiedener Nutzungsvarianten (Vorgabe durch die Stadt Moosburg)

4. Erarbeitung von Lösungsvorschlägen für unterschiedliche Nutzungsvarianten (spezielle Wünsche werden berücksichtigt)

5. Bewertung unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten

6. Maßnahmenkatalog und Empfehlung

II Modalitäten

1. Die Untersuchung könnte zum 01. Oktober 2001 beginnen. Die ersten Ergebnisse liegen voraussichtlich bis Ende Februar 2002 vor. Bei Bedarf könnte die Untersuchung auf zwei Semester ausgedehnt werden (bis Ende Juli 2002).

2. Die Arbeiten werden von ca. 5 Studenten des 7. Semesters der FH Biberach unter der Leitung von Prof. Dr. Floß durchgführt. Eine gelegentliche Übernachtungsmöglichkeit für die Studenten wäre wünschenswert.

3. Für die Bestandsaufnahme sind Auskünfte durch fachkundige Personen (Technischer Leiter, Hausmeister, Wartungsfirmen, Versorgungsunternehmen usw. ) erforderlich.

4. Zur Deckung des Aufwandes der FH Biberach wird ein Pauschalbetrag von 5000.-DM angesetzt.

5. Die Studie wird der Stadt in gedruckter Form und auf Datenträger zur Verfügung gestellt. Darüberhinaus werden die Ergebnisse in einem Abschlussvortrag präsentiert. Das Urheberrecht der Studie bleibt bei der FH Biberach.

Solarfreunde Moosburg

Hans Stanglmair / Raimund Becher

[ Dieser Vorschlag wurde im November 2000 Herrn Bürgermeister Neumaier vorgestellt und am 23.01.2001 offiziell an ihn übergeben. Der Bauausschuss hat am 12.03.2001 einstimmig (10:0) dem Vorschlag zugestimmt und Herrn Prof. Dr. Floß mit der Erstellung der Studie beauftragt]


Sonne auf den Kindergarten (Stand 18.01.2001)

Ausgangslage: 

  • Die katholische Kirche (Bischöfliches Ordinariat München) plant derzeit den Neubau von zwei bestehenden Kindergärten: Pius und Kastulus. Beide Gebäude haben optimale Südausrichtung. 
  • Die Stadt Moosburg trägt 2/3 der Baukosten. 
  • Die Stadt Moosburg hat sich weithin als "Solarstadt" profiliert und an Bekanntheit und positivem Image gewonnen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten sollte sie weitere, insbesondere innovative Projekte unterstützen. 
  • Die katholische Kirche unterstützt aktiv (z.B. durch spezielle Umweltbeauftragte) die verstärkte Verwendung von Erneuerbaren Energien in ihren Gebäuden. 
  • Die Stadtwerke München (SWM) sind interessiert an Projekten, um entsprechend ihren vertraglichen Pflichten Mittel aus dem Ökostrom-Fonds für die Erzeugung zusätzlichen regenerativen Stroms einzusetzen. Daneben stehen Gelder des Solarenergie-Fördervereins München (SFV), dem die SWM angehören und den diese maßgeblich mit finanzieren, zur Verfügung. 
  • Die Solarfreunde Moosburg (SFM) bemühen sich, auf allen Ebenen das Wissen um und die Anwendung von Erneuerbaren Energien in Moosburg zu steigern. 
  • Verschiedene Mitglieder der SFM haben an der Errichtung größerer PV-Anlagen Interesse bekundet. 
  • Kindergärten werden nicht nur von Kleinkindern, sondern über Jahre hinweg nahezu täglich von (meist jungen) Eltern aufgesucht. Daraus ergibt sich ein vorzüglicher Multiplikatoreffekt.

Vorschlag der Solarfreunde Moosburg: 

Im Zuge des Neubaus werden auf dem Kindergarten zwei Solarstrom-Anlagen errichtet: 

  • Anlage A in Form eines Beteiligungsmodells (analog der Anlage auf der GS Süd) 
  • Anlage B als Eigentum des Kindergartens

Ergänzend wird eine Solarkollektor-Anlage für die Warmwasserbereitung eingeplant.

Insgesamt könnte ohne großen Mehraufwand ein unverwechselbares Gebäude entstehen, das umweltfreundliche Energiegewinnung in vorbildlicher Weise in die Hauptnutzung integriert.

Sofern gewünscht, kann auf dem anderen Kindergarten genauso vorgegangen werden.

Vorgehensweise: 

Stadt und Kirche beauftragen die Architekten, bei der Planfertigung die Nutzung der Solarenergie für Strom- und Wärmegewinnung maßgeblich zu berücksichtigen.
Dies betrifft im Einzelnen: 

  • die Dachform (möglichst Pultdach; auch Satteldach) 
  • Dachneigung (möglichst 28 Grad) 
  • die Vermeidung von Schattenwurf (z.B. durch Bäume oder Kamine) 
  • die Einbeziehung von Solarstrom-Modulen in die 
        
    • Gebäudegestaltung (z.B. hinsichtlich Farbgebung, Fassadengestaltung)
    • Belichtung (z.B. durch lichtdurchlässige Module in Dachhaut oder Fassade) und
    • Beschattung (z.B. Module an der Außenwand als Schutz gegen hochstehende Sonne) 
  • Die "normalen" Module (Anlage A) auf dem Dach werden durch die SWM (Ökostromfonds) vorfinanziert und durch Beteiligung der Bürger (20-Jahres-Vertrag) refinanziert. Die zurückfließenden Ökostrom-Mittel stehen sodann für weitere Projekte wieder zur Verfügung. 
  • Die aus o.g. architektonischen oder funktionellen Gründen verwendeten Module (Anlage B) werden von den SWM vorfinanziert. Die Refinanzierung erfolgt durch die Bauherren (soweit durch die Module anderweitige Kosten erspart werden), durch den SFV, ggf. durch sonstige Zuschüsse (Bayer. Wirtschaftsministerium, BA-Wi, Deutsche Bundesstiftung Umwelt) und durch die Erlöse aus der Stromeinspeisung. Diese Module sind deshalb getrennt von den "normalen" Modulen zu verschalten und abzurechnen. 
  • Zur Verbesserung des Multiplikatoreffekts und der Akzeptanz sollte der Kindergarten in gewissem Umfang aus der Solarstrom-Anlage regelmäßige Einnahmen erzielen. 
  • Für eine kleinere Solarkollektor-Anlage zur Abdeckung des Warmwasserbedarfs sollte ggf. um Unterstützung aus der Moosburger Wirtschaft (Sponsoring) geworben werden.

Die nächsten Schritte: 

  • Die SFM klären mit den SWM und mit der Stadt, ob für ein solches Projekt grundsätzlich Interesse besteht. 
  • Die SWM erkunden beim SFV München, beim BAWi und bei der DBU, welche Fördermöglichkeiten bestehen. 
  • Die Stadt organisiert ein baldiges gemeinsames Gespräch aller Beteiligten, einschließlich der Architekten, um den gegenwärtigen Stand der Planungen, die Möglichkeiten zur Berücksichtigung von Solarstrom-Modulen und das weitere Vorgehen zu erörtern. 
  • In einem gemeinsamen Pressegespräch wird das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt und um Unterstützung geworben.


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