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NAU

Hätten Sie gewusst, dass ein Moosburger Unternehmen jährlich bis zu 60 000 Flachkolletoren und etwa 2 000 Röhenrenkollektoren zur solaren Warmwasserbereitung herstellt ? Die Solarfreunde Moosburg wollten es ganz genau wissen und nahmen die Einladung der Fa. NAU, Moosburg-Pfrombach, zur Werksbesichtigung gerne an. Dort werden immerhin bereits seit 7 Jahren in stetig steigendem Umfang Solarkollektoren produziert.

Erste Station war die vor kurzem in Betrieb genommene hochmoderne und überwiegend vollautomatische Montage der Flachkollektoren. Mit Hilfe eines Roboters soll die Produktionszeit eines Kollektors (Typ Variosun, 2.00 m x 1.06 m) auf 5 min./Stück gesenkt und ein gleichbleibend hohes Qualitätsniveau - übrigens zu 100 % "Made in Germany" - gesichert werden. Dass freilich auch High-Tech-Maschinen eine "Eingewöhnungszeit" brauchen, zeigte sich - typisch Vorführeffekt - an einer gerade erst in Betrieb genommenen Maschine zur automatischen Verpackung der Kollektoren.

Mit weitaus mehr Handarbeit ist die Herstellung der Röhrenkollektoren verbunden. Diese sind aufgrund des Vakuums in den Glaskolben und der optimalen Feineinstellung zwar leistungsfähiger als Flachkollektoren, aber auch erheblich aufwendiger. Für die Brauchwassererwärmung eines typischen 4-Personen-Haushalts empfehlen Fachleute bei einem günstigen Dach ca. 6 m2 Flach- oder 4 m2 Röhrenkollektoren.

Auf dem begehbaren Demonstrationsdach in der Werkshalle wurden den Besuchern die unterschiedlichen Montagetechniken, wie z.B. In-Dach- und Auf-Dach-Montage vorgestellt. Durch Standardisierung und geschickte Befestigungssysteme sind optisch ansprechende Kollektoreinbauten keineswegs Hexerei. Und wer sich insgeheim um die Stabilität seines Kollektors, z.B. bei Schnee und Hagel sorgte, den beruhigte anschließend ein Belastungstest der besonderen Art: Einem liegenden Kollektor konnte selbst wildes Herumhüpfen durch zwei nicht gerade Leichtgewichte nichts anhaben. 120 kg Hagelschlagsicherheit sind garantiert. Das Demo-Dach dient zwar vorwiegend Schulungen für das Fachhandwerk, steht jedoch im Einzelfall auch dem interessierten Hausbesitzer offen.

Einen weiteren Höhepunkt stellte die Präsentation des innovativen Schichtenspeichers "Oskars" dar. Dieser 800 l-Behälter stellt ein kleines Wunderwerk zur hocheffizienten Speicherung von Wärme dar und kann direkt oder indirekt mit allen verfügbaren Wärmequellen beschickt werden. Innerhalb des Speichers besteht eine ausgeprägte Schichtung unterschiedlich warmen Wassers, wovon sich auch die Teilnehmer durch "Handauflegen" überzeugen konnten. Die Gewinnung von Solarwärme wird damit noch attraktiver, doch auch hier gilt natürlich: Qualität hat ihren Preis.

Im Konferenz- und Schulungsraum schließlich konnten die Besucher bei einer kleinen Erfrischung ganz gezielt ihre persönlichen Fragen zu unterschiedlichsten Aspekten der Solarenergie stellen. Das NAU-Team um Reinhard Graf gab dabei nicht nur jedem Ratsuchenden wertvolle Informationen mit auf den Weg, sondern vermittelte trotz der Überstunden am späten Freitag nachmittag ein Gefühl, das auch den Solarfreunden Moosburg bestens bekannt ist: Solarenergie macht Spaß!


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